7. Bergringlauf
Ungewöhnlich
ruhig ging es am Wochenende trotz Wettkampf auf dem Teterower Bergring zu. Die
Bahn ¬¬- sonst Mekka dröhnender Motoren – war bei idealen
Witterungsbedingungen Austragungsort des 7. Bergringlaufes organisiert vom heimischen
SV Stadtwerke. Und dass der Schritt, den Austragungstermin wieder in den Herbst
zu verlegen, richtig war, bewiesen die gestiegenen Teilnehmerzahlen gegenüber
dem Vorjahr. Jung und Alt vom siebenjährigen Maximilian Grindel bis zum
68-jährigen Horst Tiedemann konnten zwischen den drei zur Auswahl stehenden
Strecken über 1, 3 oder 5 Runden wählen.
Im Hauptlauf der Männer über die Kräfte zehrende 9-Kilometer-Strecke
dominierten vom Start weg die Brüder Nils und Lars Schmiedeberg (beide
Tri Fun Güstrow). Der Siegerpokal ging schließlich an den älteren
Nils (37), der auch in Güstrow lebt und arbeitet, vor dem Teterower Lars
(34) und Ulrich Boddien (45) vom LSV Güstrow.
Der Pokal für die schnellste Frau wurde auf der 5,4-Kilometer-Distanz vergeben.
Ihn errang Kerstin Cools vom HSV Neubrandenburg. Sie siegte vor Susanne und
Petra Würfel vom LSV Teterow. Dass Frauen aber auch die Langstrecke durchaus
erfolgreich bewältigen können, bewiesen Dominika Berg (Volkssport
Teterow) und Kerstin Block (HSV Neubrandenburg), die sich im Männerfeld
äußerst achtbar schlugen. Schnellster Mann auf der Mitteldistanz
war Oliver Voigt vom TRW Laage.
Für die Schnupperdistanz von einer Bergringrunde hätte sich Organisationschef
Klaus Reinders über eine stärkere Beteiligung des Nachwuchses sehr
gefreut. Immerhin sind die Möglichkeiten für gute Platzierungen bei
den zahlreichen Schülerklassen sehr hoch. Diese Chance ließen sich
die fleißigen Läuferinnen und Läufer der Familienlaufgruppe
MiG 29 aus Laage nicht entgehen.
mbp