5.000-Meter-Lauf zum Bahnabschluss im Güstrower Niklotstadion
Das hat
es in den letzten 20 Jahren bei den Bahnabschluss- bzw. -eröffnungsläufen
nicht gegeben! Nicht weniger als 46 Läuferinnen und Läufer wollten
auf der neuen Tartanbahn des Niklotstadions beim 5.000-Meter-Lauf des LSV Güstrow
ihre Ausdauer und natürlich das Laufgefühl auf dem neuen Belag testen.
Großen Anteil daran hatten die 20 Kinder und Jugendlichen des LAC Mühl
Rosin, für die dann der erste der nun kurzfristig zwei zu organisierenden
Läufe reserviert wurde. Die jungen Leichtathleten lieferten auf der auch
für sie meist ungewohnt langen Strecke tolle Leistungen ab. Besonders viel
Einsatz zeigte der 13-jährige Tom Gröschel der nach 20:45,5 Minuten
vor den gleichaltrigen Fabian Schwitzing (21:51,1) und Tom Fürstenberg
(23:16,8) ins Ziel einkam. Ihr großes leichathletisches Talent stellte
Janilsa Mucauque einmal mehr unter Beweis. Die 12-jährige benötigte
25:55,5 Minuten für die Distanz und war damit schnellstes Mädchen
vor Anja Meier (26:08,6).
Im Lauf der Erwachsenen setzte sich Ulrich Boddien sofort deutlich an die Spitze.
Hannjo Herrmann und Lars Bever folgten als Duo vor dem sich bald weit auseinander
ziehenden Feld. Während es der Favorit in der zweiten Rennhälfte offensichtlich
etwas ruhiger angehen ließ, witterten Herrmann und Bever Morgenluft und
kamen noch einmal stark auf. Schließlich sicherte sich Boddien mit 17:42,3
Minuten den – sicherlich noch verbesserungsfähigen – ersten
Bahnrekord vor Hannjo Herrmann (17:47,8) und Lars Bever (17:56,4). Schnellste
der drei Damen im Feld war Susanne Kruse, deren 23:41,0 Minuten nun ebenfalls
als Bahnrekord gelten. Bemerkenswert war auch die Leistung des 14-jährigen
Eric Weise, der mit 19:44,2 Minuten deutlich unter der 20-Minuten-Marke blieb.
Viele Teilnehmer sprachen sich begeistert über die moderne Bahn aus. Güstrow
ist mit den neuen Sportanlagen im Niklotstadion ganz bestimmt um eine Attraktion
reicher, die nun darauf wartet, so oft wie möglich genutzt zu werden.
mbp