Staffelmarathon in Neubrandenburg
Elfte Station
im diesjährigen Landeslaufcup war der Staffelmarathon in Neubrandenburg.
Leider hatte die Teilnahme durch Güstrower Mannschaften an dieser reizvollen
Veranstaltung in den letzten Jahren etwas zu wünschen übrig gelassen,
im Vorjahr hatte nur noch das Frauenteam die Fahne hochgehalten. Diesmal konnte
man aber wieder erhobenen Hauptes am Start erscheinen. Trotz einiger schmerzhafter
Absagen konnte der LSV Güstrow vier Mannschaften melden. Wenn durch die
Absagen auch sicher nicht immer optimale Ergebnisse erzielt werden konnten,
zeigte sich doch bei allen Güstrowern ein hervorragender Teamgeist. So
sprang in der ersten Männermannschaft sogar der erst 12-jährige Johannes
Wurm ein, der dann sogar – der Zufall und die Laufleistungen der vor ihnen
Gestarteten wollten es so – zeitgleich mit seinem Vater Andreas aus der
zweiten Mannschaft auf seinen 5.6 Kilometer langen Teilabschnitt ging. Bei den
Frauen hatte Schlussläuferin Elisabeth Groitsch mit starken Magenproblemen
zu kämpfen. In jedem Einzelrennen hätte sie ganz bestimmt das berühmte
Handtuch geworfen, doch in diesem Staffelrennen biss sie die Zähne zusammen
und mit der moralischen Unterstützung ihrer Staffelkameradinnen Susann
Pudschun, Andrea Trommer, Bärbel Altenburger und Sabine Siegmund konnte
sie schließlich mit diesen gemeinsam nach insgesamt 3:37:34 Stunden als
fünftplatzierte erfolgreich einlaufen. Wie es überhaupt auffiel, dass
sich die Güstrower Mannschaften vor dem Zieleinlauf formierten und gemeinsam
mit dem jeweiligen Schlussläufer die Ziellinie überquerten. Ebenfalls
den fünften Platz belegten die Oldies, hier muss das Gesamtlebensalter
der Läufer mindestens 250 Jahre betragen. Das Team mit zwei Wölf(f)en:
Günter Wolf, Dietmar Brauer, Dieter Werner, Jürgen Trommer und Günter
Wolff benötigte 3:19:06 Stunden für die Distanz. Steffen Herrmann,
Klaus Lindhorst, Hannjo Herrmann, Johannes Wurm und Ulrich Boddien – bei
den Männern als LSV Güstrow 1 angetreten - kamen dank ihres Schlussläufers
nach 2:53:22 Stunden als achtplatzierte doch noch deutlich vor der zweiten Vertretung
mit Dieter Katenbrink, Birger Dedering, Dietmar Kriemann, Andreas Wurm und Andreas
Schinz (2:56:36 h/ 11. Platz) ein.
Am Ende konnte der Laufsportverein mit insgesamt 350 neu errungenen Wertungspunkten
als drittstärkster Verein des Staffelmarathons die Heimreise antreten und
damit ein wichtiges Erfolgserlebnis verbuchen. mbp